Kapitel 24: CO2-neutral und superschön!


BillerudKorsnäs ist der nächste Partner, der zu den "Packaging Angels" hinzustößt. Das Unternehmen ist Europas größter Karton-Lieferant, was vor allem für Tetrapak benötigt wird. 100% der verarbeiteten Fasern kommen aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Schweden. Die übrigen Fasern aus Birkenholz für die Zelluloseherstellung kommen aus Lettland und Litauen und werden auch dort nachhaltig bewirtschaftet, zertifiziert und FSC Chain of Custody überwacht.

Wir treffen Jörg Storneke in Hannover. Die Chemie stimmt und sofort sprudeln die Ideen. In den vergangenen Wochen hatte sich rlc an die Konstruktion unserer Kits gemacht und verschiedene Lösungsvorschläge entwickelt. Wir sind beeindruckt von der Qualität, von der Präzision und von der Tatsache, dass da etwas Form annimmt, was wir uns in unserer Phantasie ausgedacht hatten.

Alle sind sich einig, dass der Artisan-Karton von BillerudKorsnäs das Material der Wahl sein müsste. Sämtliche Karton-Elemente unseres Kits sollen aus diesem Format entstehen. Das hat den Vorteil, dass alle Bestandteile durch ein einziges Werkzeug erzeugt werden können und das Ganze eine harmonische Einheitlichkeit bekommt.

 „Ihr habt die frische Energie, wir haben das Wissen“, freut sich Jörg, der schon mehrfach junge Startups durch die ersten Jahre der Gründung begleitet hat. „Das gibt unserem Arbeitsleben mal einen anderen Schwung. Es macht einfach Spaß. Da kommt so viel Energie zusammen. Das ist toll.“ Und Stephan Bestehorn pflichtet ihm bei: „Wir haben einen Vorsprung durch Erfahrung. Es ist ein tolles Gefühl, das mit Euch zu teilen und zu sehen, wie daraus etwas Neues wächst.“

Jörg lädt uns als Rednerinnen für die Preisverleihung des Packaging Impact Design Award 2016 (PIDA) ein. Sehr gerne fahren wir nach Stuttgart und präsentieren dem Publikum eine Foto-Love-Story von Coscoon: Schnappschüsse aus dem ersten Gründungsjahr. Wir erläutern unsere Ideen und zeigen die verschiedene Etappen und Entwicklungsstadien der Do-It-Yourself-Kits.

Ein Student meldet sich: „Wie geht ihr damit um, dass Eurer Produkt so verpackungsintensiv ist? Steht das nicht im Widerspruch zu eurem ökologischen Anspruch?“ Der Student hat einen Punkt.

Und wir haben einen Plan.


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