Kapitel 16: Selfmade Wonder


Als Kind habe ich geglaubt, ich könnte alles erreichen was ich will. Ich könnte die Welt verändern und alles Elend besiegen. In meiner Fantasie konnte ich jeden Nazi überzeugen, dass es eigentlich um Liebe geht. Konnte jeden Soldaten dazu bewegen, seine Waffe in den Sand zu werfen. Die Welt könnte so schön sein!

Auch wenn mich die Realität zuweilen zweifeln lässt, hat mich die optimistische Grundstimmung meiner Kindheit nie ganz verlassen. Ich glaube immer noch fest daran, dass wir nur gemeinsam gewinnen können. Dass es immer darum geht, nach Wegen zu einem besseren Miteinander zu suchen. Und dass wir dabei das Heft selbst in die Hand nehmen müssen!

In einer Zeit, in der es alles gibt, in der jeder irgendwie seinen Platz zu haben scheint, geht es doch darum das Unveränderbare zu verändern. Den eigenen Raum zu schaffen, zu gestalten, anzupacken und nicht auf den Prinzen zu warten oder auf den perfekten Arbeitgeber. Beides gibt es nicht, sorry Mädels!  

Dieses Nicht-mehr-länger-warten-wollen und Verantwortung-übernehmen-wollen. Das führt immer mehr Frauen in der Welt der Startups. Wesentliches Merkmal dabei: Die Vernetzung. Aktive Frauen inspirieren sich gegenseitig, fördern, helfen, choachen, unterstützen. So wie die alten feministischen Pionierinnen der Weiberwirtschaft und jetzt die neue Generation wie die Mompreneurs, die Fempreneurs, oder die Redakteurinnen der Edition F. Ich denke an dieser Stelle insbesondere an Maxi Knust, Esther Eisenhardt und Nora Hodeige (Leben-mit-ohne), die mit ihrer unermüdlichen und fleißigen Arbeit immer wieder ins Bewusstsein rufen: Unsere Wunder müssen wir selber machen! Gemeinsam selber machen.


Hinterlasse einen Kommentar


Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen